Pressemitteilung

Ökumenischer Friedensgottesdienst an Buß- und Bettag

Ein weiterer Gottesdienst in der Kreuzkirche in Hüls zu der Ausstellung "Hope - HoffnungBewegt!"

  • Nr. Pressemitteilung
  • 21.11.2023
  • 2477 Zeichen

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Krefeld und Meerbusch lädt am Buß- und Bettag, dem 22. November, im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade in die Stadtpfarrkirche St. Dionysius ein. Hier findet um 19 Uhr ein Bittgottesdienst für den Frieden statt, gestaltet von Mitgliedern der ACK, der Dionysiuskirche und dem Krefelder Friedenschor.

Ursprünglich sollte im Anschluss der Film zur diesjährigen Friedensdekade gezeigt werden. Der Dokumentarfilm von Tamar Yarom „Um zu sehen, ob ich lächle“ aus 2007 ist im Originalton hebräisch, mit deutschen Untertiteln, und dauert 60 min. Er wurde vor langem für dieses Jahr in der Friedensdekade festgelegt. Doch die Veranstaltenden haben sich entschieden, diesen Film in der jetzigen Situation nicht zu zeigen.

Gottesdienst zur Ausstellung „Hope – HoffnungBewegt!“  in der Kreuzkirche in Hüls

Am Buß-und Bettag, dem 22. November um 19 Uhr gibt es einen Gottesdienst zur Ausstellung, der mit Konfirmand*innen vorbereitet wird. In den Gottesdiensten werden die Themen der Bilder aufgegriffen und es wird zur eigenen Auseinandersetzung angeregt.

Mit einer Fotoausstellung rückt die rheinische Kirche die Situation von Mädchen und Frauen in den Blick, die nach Europa geflüchtet sind und in einem Flüchtlingslager ausharren. Junge Mädchen und Frauen machen sich voller Hoffnung auf den Weg nach Europa. Sie sind geflohen aus unhaltbaren Zuständen in ihren Heimatländern. In Europa angekommen erleben sie die Wucht der Abwehr von Geflüchteten. In Lagern leben sie unter unwürdigen Zuständen ohne Perspektive.
Die Organisation CASA BASE, die von der Evangelischen Kirche im Rheinland unterstützt wird, bietet Mädchen und jungen Frauen einen Schutzraum, in dem sie angenommen und wertgeschätzt werden. Dort werden verschiedene Projekte angeboten. Seit 2020 gibt es einen Fotokurs, den bisher mehr als 40 Teilnehmerinnen besucht haben.
Mit ihren Fotografien erzählen sie von ihrem Leben und der dramatischen Situation im Flüchtlingslager, aber auch von innerer Stärke, von ihren Träumen und ihrer Hoffnung.
Die Ausstellung ist noch bis zum kommenden Sonntag, 26. November in der Kreuzkirche in Hüls zu Gast: Mi und Fr von 10-12 Uhr und Do von 15-18 Uhr. Außerdem am Freitag, 24.11. von 19 – 20 Uhr und am 26.11. nach dem Gottesdienst von 11 – 12.30 Uhr.

 

  • Bettina Furchheim (Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)