120 junge Menschen feiern Gemeinschaft
Krefeld. 120 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus verschiedenen evangelischen Gemeinden Krefelds, elf Teams und zehn sportliche Herausforderungen: Bei den ersten Krefelder Konfilympics stand am Samstag vor allem eines im Mittelpunkt – Gemeinschaft. Auf dem Gelände der Kinder- und Familienhilfe in Bruckhausen traten Konfirmandinnen und Konfirmanden zu einem besonderen Zehnkampf an und erlebten, was es bedeutet, als „evangelisch in Krefeld“ gemeinsam unterwegs zu sein.
Heuballen bewegen, Hindernisse überwinden, Enten aus einem Pool angeln oder Weichbodenmatten durch die Turnhalle schieben: Die Aufgaben der Krefelder Konfilympics waren abwechslungsreich und sorgten für viel Bewegung und gute Stimmung. In elf Teams meisterten die Jugendlichen die verschiedenen Stationen.
Die Idee zu den Krefelder Konfilympics hatte Pfarrer Ruben Voß aus Uerdingen. Gemeinsam mit dem Krefelder Pfarrteam, Jugendleiterinnen und Jugendleitern sowie zahlreichen ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamern entwickelte er den Wettbewerb. Ziel war es, Konfirmand*innen aus den verschiedenen evangelischen Gemeinden Krefelds zusammenzubringen und die Gemeinschaft über Gemeindegrenzen hinweg zu stärken.
Gott gibt Orientierung
Zum Auftakt gab es neben den sportlichen Herausforderungen auch einen geistlichen Impuls. Teamer David griff das Bild einer Landkarte auf: „Wer mit Gott durch das Leben geht, hat immer eine Landkarte zur Orientierung für sein Leben zur Hand.“ Eine Taschenlampe ergänzte das Bild: „Gott leuchtet den Weg vor dir.“
Das Thema Orientierung begleitete die Jugendlichen auch durch den Wettbewerb. Auf dem weitläufigen Gelände der Kinder- und Familienhilfe waren die verschiedenen Stationen verteilt. Die Teams mussten ihren Weg finden und gemeinsam herausfinden, wie sie die jeweiligen Aufgaben bewältigen konnten.
Dabei blieb es nicht immer beim klassischen sportlichen Wettkampf. Eine Station stellte die Jugendlichen beispielsweise vor die Aufgabe, einen Eiswürfel möglichst schnell zum Schmelzen zu bringen. Aus der Frage „Was macht Jesus im Eiswürfel?“ entwickelte sich augenzwinkernd die Antwort: „Frieren!“ – und die Idee, Jesus aus dem Eis zu holen, damit er mitten unter den Menschen sein kann.
Gemeinschaft über Gemeindegrenzen hinweg
Beim gemeinsamen Mittagessen mit großen Kartoffeln, Coleslaw, Kräuterbutter und Quark konnten sich die Teilnehmer*innen stärken und miteinander ins Gespräch kommen. Spätestens hier wurde deutlich, dass die Krefelder Konfilympics mehr waren als ein Spielewettbewerb.
Konfirmand*innen aus unterschiedlichen Gemeinden, Haupt- und Ehrenamtliche sowie das Krefelder Pfarrteam verbrachten gemeinsam einen Tag. Das Logo „evangelisch in Krefeld“ war dabei sichtbares Zeichen für die Verbindung der verschiedenen Gemeinden. Die erst im März neu gegründete Kinder- und Jugendvertretung des Kirchenkreises war ebenfalls vor Ort und sorgte mit zwei Slush-Eis-Maschinen für die süßen Genüsse an diesem Tag.
Bei der abschließenden Siegerehrung erhielten die Teams besondere Preise: vom Rettungsreifen für mehr „Auftrieb“ bis zum stolzen Pfau für eine herausragende Leistung. Einen Sonderpreis bekamen die „Bruckis“ der Kinder- und Familienhilfe, die das Gelände für die Krefelder Konfilympics zur Verfügung gestellt hatten.
Initiator Ruben Voß zog am Ende gegenüber Superintendentin Dr. Barbara Schwahn ein begeistertes Fazit: „Welch ein Segen, welch eine Gemeinschaft!“
Mit einem gemeinsamen Schlussbild und dem Segen für den weiteren Weg endeten die ersten Krefelder Konfilympics. Die Veranstaltung soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden.
Fotos: Evangelisch in Krefeld und Justin Brandau (Sprecher der Kinder-und Jugendvertretung des Kirchenkreises Krefeld-Viersen)
