Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises Krefeld-Viersen tagt in Viersen
Am Samstag, den 15. November, findet in Viersen die 88. Tagung der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Krefeld-Viersen statt. Vertreter*innen aus allen 21 Kirchengemeinden sowie aus den Diensten und Einrichtungen des Kirchenkreises kommen zusammen, um über zentrale Themen der kirchlichen Arbeit in der Region Krefeld, Viersen, Nettetal und Kempen zu beraten.
Der Synodentag beginnt um 8.30 Uhr mit einem Gottesdienst mit Abendmahl in der Kreuzkirche Viersen (Hauptstraße 120, 41747 Viersen). Ab 9.30 Uhr tagt die Synode im Evangelischen Gemeindehaus Viersen (Königsallee 26, 41747 Viersen).
Bericht der Superintendentin und Zukunftsprozess 2035
Die Superintendentin legt ihren Jahresbericht vor, der unter dem Leitwort des Zukunftsprozesses 2035 „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ steht. Im Zentrum stehen die Umsetzung früherer Synodenbeschlüsse sowie Maßnahmen zur strukturellen Konsolidierung des Kirchenkreises Krefeld-Viersen.
Gemeinsame Personalpools für Gemeinden
Die Synodalen erhalten außerdem Zwischenberichte zum Stand des Projekts, gemeinsame Personalpools in den Bereichen Kirchenmusik, Jugendarbeit und Seniorenarbeit aufzubauen. Das bis zur Frühjahrssynode 2026 beauftragte Vorhaben soll sicherstellen, dass diese wichtigen Arbeitsbereiche langfristig in den Gemeinden des Kirchenkreises erhalten bleiben.
Haushalt und Wahlen
Weitere Themen der Herbstsynode sind die Beratung des Haushalts 2026 sowie mehrere Wahlen. Unter anderem werden zwei Delegierte für die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland gewählt. Auch die Position des/der Skriba – der 2. Stellvertretung der Superintendentin – inklusive Stellvertretungen ist neu zu besetzen.
Die Synode tagt öffentlich. Besucher*innen aus den Gemeinden in Viersen, Krefeld und der Region sind herzlich willkommen.
Hintergrund: Evangelischer Kirchenkreis Krefeld-Viersen
Der Evangelische Kirchenkreis Krefeld-Viersen umfasst 21 Kirchengemeinden zwischen Nettetal im Westen, Krefeld im Osten, Meerbusch im Süden und Kempen im Norden. Er bildet die gemeinsame Ebene, auf der kirchliche Aufgaben koordiniert und gemeindeübergreifende Dienste aufgebaut werden.
Die Kreissynode ist das Leitungsorgan des Kirchenkreises und tagt in der Regel zweimal jährlich. Sie setzt sich aus Pfarrer*innen, gewählten Delegierten der Gemeinden sowie berufenen Mitgliedern aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern zusammen – insgesamt derzeit 114 stimmberechtigte Personen. Zwischen den Synoden übernimmt der Kreissynodalvorstand (KSV) unter Leitung der Superintendentin die Führung des Kirchenkreises. Die zentrale Verwaltung befindet sich in Krefeld.
- Ramona Kullick
- Evangelischer Kirchenkreis Krefeld-Viersen
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